British Berkefeld vs ZeroWater: Welcher Wasserfilter ist besser?

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Zwei beliebte Marken, zwei völlig unterschiedliche Ansätze der Wasserfiltration. British Berkefeld arbeitet mit keramischen Schwerkraftfiltern, während ZeroWater auf kompakte Filterkannen mit 5-stufigem Ionenaustausch setzt. Aber welcher ist nun wirklich besser? In diesem Artikel vergleichen wir beide Systeme ehrlich in allen wichtigen Punkten.

Filtertechnologie im Vergleich

British Berkefeld: Keramische Filtration

British Berkefeld verwendet Keramikfilterelemente, die seit über 150 Jahren im Vereinigten Königreich hergestellt werden. Die Technologie kombiniert Keramik mit Aktivkohle und Ionenaustauscherharzen. Das Wasser fließt durch die Schwerkraft langsam durch die Filterkerze, wobei Verunreinigungen physisch zurückgehalten werden.

Die keramische Außenschicht fängt Bakterien, Zysten und Sediment auf, während die Innenseite mit Aktivkohle Chlor, Pestizide und organische Verbindungen entfernt. Dieses System funktioniert vollständig ohne Strom oder Wasserdruck.

ZeroWater: 5-stufiger Ionenaustausch

ZeroWater verfolgt einen völlig anderen Ansatz. Das 5-stufige Filtrationssystem kombiniert Grobfiltration, Schaumverteilung, Aktivkohle, Ionenaustausch und ein ultrafeines Siebwerk. Das Ergebnis ist Wasser mit einem TDS-Wert (Total Dissolved Solids) von nahezu 0 ppm — daher der Name „ZeroWater”.

Die Ionenaustauschtechnologie entfernt gelöste Stoffe, die Keramikfilter nicht zurückhalten, wie Fluorid und bestimmte Schwermetalle. Jeder ZeroWater Filterkanne liegt ein TDS-Messgerät bei, mit dem Sie die Wasserqualität selbst messen können.

Vergleichstabelle

MerkmalBritish BerkefeldZeroWater
TypSchwerkraftfilter (freistehend)Filterkanne
FiltertechnologieKeramik + Aktivkohle5-stufiger Ionenaustausch
Kapazität6 bis 12 Liter2,4 bis 12,3 Liter
TDS-EntfernungTeilweiseBis zu 99,6 %
BakterienentfernungJa (>99,99 %)Nein (nicht dafür konzipiert)
PFAS-EntfernungJaJa (sehr effektiv)
Filterlebensdauer6–12 Monate2–4 Monate (abhängig vom TDS)
MaterialEdelstahlKunststoff (BPA-frei) / Glas
Strom erforderlichNeinNein
FiltergeschwindigkeitLangsam (1–2 Liter pro Stunde)Schnell (wenige Minuten pro Kanne)

Kapazität und Nutzung

British Berkefeld

Die British Berkefeld Schwerkraftfilter sind in verschiedenen Größen erhältlich:

Das System steht auf der Arbeitsfläche und liefert kontinuierlich gefiltertes Wasser über einen Zapfhahn. Sie füllen die obere Kammer mit Leitungswasser, und das gefilterte Wasser sammelt sich in der unteren Kammer.

ZeroWater

ZeroWater bietet kompakte Kannen und größere Spender:

Die Kannen sind einfach in der Handhabung: oben befüllen, warten bis das Wasser durchgelaufen ist und direkt aus der Kanne einschenken.

Wartungskosten

Dies ist ein wichtiger Unterschied zwischen beiden Systemen. Die Keramikfilter von British Berkefeld halten 6 bis 12 Monate und können zwischendurch mit einem Scheuerschwamm gereinigt werden. Das macht die jährlichen Filterkosten relativ niedrig.

ZeroWater Filter haben eine kürzere Lebensdauer von durchschnittlich 2 bis 4 Monaten, abhängig vom TDS-Wert Ihres Leitungswassers. Je härter das Wasser, desto schneller ist der Filter gesättigt. In Gebieten mit hartem Wasser kann ein Filter bereits nach 6 bis 8 Wochen ausgetauscht werden müssen. Auf Jahresbasis bedeutet dies höhere Ersatzkosten.

Was wird gefiltert?

British Berkefeld ist stärker bei:

  • Bakterien und Pathogenen (>99,99 %)
  • Zysten wie Giardia und Cryptosporidium
  • Mikroplastik
  • Sediment und Schwebstoffen

ZeroWater ist stärker bei:

  • Gelösten Stoffen (TDS auf 0 ppm)
  • Fluorid
  • Blei und anderen Schwermetallen
  • PFAS und PFOA

Beide Systeme entfernen effektiv Chlor, Pestizide und bestimmte organische Verbindungen.

Vor- und Nachteile

British Berkefeld

Vorteile:

  • Robustes Edelstahldesign, hält jahrelang
  • Sehr wirksam gegen Bakterien und Pathogene
  • Niedrigere Wartungskosten auf Jahresbasis
  • Filter lassen sich reinigen und halten lange
  • Funktioniert auch mit unbehandeltem Wasser (Notsituationen)
  • Keine Kunststoffteile in Kontakt mit Wasser

Nachteile:

  • Höherer Anschaffungspreis
  • Nimmt viel Platz auf der Arbeitsfläche ein
  • Langsame Filtergeschwindigkeit
  • Passt nicht in den Kühlschrank

ZeroWater

Vorteile:

  • Niedrigerer Anschaffungspreis
  • Entfernt nahezu alle gelösten Stoffe (0 TDS)
  • Kompakte Kannen passen in den Kühlschrank
  • TDS-Messgerät zur Kontrolle inklusive
  • Schnell gefiltertes Wasser verfügbar
  • Sehr wirksam gegen PFAS

Nachteile:

  • Höhere Filterkosten auf Jahresbasis
  • Entfernt keine Bakterien
  • Filter werden bei hartem Wasser schneller gesättigt
  • Kunststoffmodelle weniger langlebig als Edelstahl

Fazit: Welcher passt zu Ihnen?

Wählen Sie British Berkefeld, wenn Sie:

  • Eine langfristige Investition mit niedrigen Wartungskosten suchen
  • Schutz vor Bakterien und Pathogenen wichtig finden
  • Ein robustes, kunststofffreies System möchten
  • Für Notsituationen gerüstet sein wollen
  • Kein Problem mit einem größeren Gerät auf der Arbeitsfläche haben

Entdecken Sie die British Berkefeld Kollektion mit allen Modellen.

Wählen Sie ZeroWater, wenn Sie:

  • Einen günstigen Einstiegspreis suchen
  • Den niedrigstmöglichen TDS-Wert wünschen
  • Ihr Wasser gerne gekühlt trinken (Kanne passt in den Kühlschrank)
  • PFAS-Entfernung höchste Priorität hat
  • Kompakt und benutzerfreundlich bevorzugen

Entdecken Sie die ZeroWater Kollektion mit allen Modellen.

Zusammenfassung

Es gibt keinen universell „besseren” Wasserfilter — es kommt auf Ihre Prioritäten an. British Berkefeld glänzt bei der Bakterienentfernung und Langlebigkeit, während ZeroWater eine unerreichte TDS-Reduktion zu einem günstigeren Einstiegspreis bietet. Beide Marken liefern deutlich saubereres Wasser als unbehandeltes Leitungswasser.

Möchten Sie mehr über Wasserfiltration erfahren? Lesen Sie auch unseren Artikel darüber, wie rein das Trinkwasser in den Niederlanden wirklich ist, oder besuchen Sie die häufig gestellten Fragen zu Wasserfiltern.

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